Nachrichten

+++ Live-Reportage: "Costa Rica - Reise in den tropischen Garten Eden"

Samstag, den 11. Februar 2012 um 17:00 Uhr

Live-Reportage „Costa Rica – Reise in den tropischen Garten Eden" 

mit dem Fotografen und Fotojournalisten Tobias Hauser

Benefizveranstaltung in der Brotfabrik zugunsten Tropica Verde

Veranstalter: TROPICA VERDE e.V. – Verein zum Schutz tropischer Lebensräume, biologischer Vielfalt und bedrohter Arten

Ticketverkauf: Brotfabrik, www.brotfabrik.info , http://www.brotfabrik.info/index.php?id=25&month=2&year=2012http://www.adticket.de/index.php?option=com_adevent&view=soloevent&id=2862     Tickethotline 0180 – 5040300 und 069 – 407662580

Ort: Brotfabrik, Bachmannstraße 2-4, Frankfurt am Main

Ticketpreise: VVK 15 € zzgl. VVK-Geb., Abendkasse 17,80 € -

Tickets an allen anerkannten Vorverkaufsstellen erhältlich. Mitglieder erhalten an der Abendkasse ermäßigten Eintritt.

Tropica Verde und der Fotograf Tobias Hauser laden am Samstag, den 11. Februar 2012, um 17 Uhr in die Brotfabrik zu einer Entdeckungsreise nach Costa Rica ein. Die kenntnisreiche und höchst unterhaltsame Live-Reportage „Costa Rica – Reise in den tropischen Garten Eden“ bietet meisterhafte Bilder und sinnliche Musik, die den Zuschauer ergreifen und deren Berichte überraschen. Neben den landschaftlichen Highlights gewinnt man einen tiefen Einblick in die Kultur der Costaricaner und erfährt von den Umweltproblemen des Landes, in dem sich Tropica Verde für den Schutz der Natur engagiert. Die Benefizveranstaltung ist zugunsten von Tropica Verde.

+++ Tropica Verde sichert Bildungsprojekt in Costa Rica

Die Arbeit von Tropica Verde im Waldschutzprojekt Monte Alto trägt weitere Früchte: In dem Waldschutzgebiet in der Region Hojancha im Nordwesten Costa Ricas lernen Kleinbauern, Viehzüchter, Lehrer, Kinder und Eltern, lokalen Naturschutz und modernes Leben zu verbinden. Tropica Verde hat nun die Finanzierung des erfolgreichen Umweltbildungs-programms für die kommenden zwei Jahre gesichert. Gemeinsam mit seinen Partnern in Costa Rica können so weiterhin:
  • Kleinbauern, Viehzüchter und weitere Nutzergruppen der Region sich zu Themen der nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen, des Wasser- und Wald­schutzes und der Wiederbewaldung fortbilden;
  • Bildungsarbeit für Schulen im Waldschutzgebiet Monte Alto geleistet werden; sowie
  • Themen der Umweltbildung in Schulen der Region um Hojancha vermittelt werden.
Schwerpunkte der Bildungsarbeit sind Klimawandel und Klimaschutz. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie
  •  Was ist der Klimawandel?
  • Was bedeutet das für Costa Rica/ Hojancha?
  •  Was können wir dagegen tun?
Waldschutz und Aufforstung tragen zum Schutz des Klimas bei. Die Erfolgsaussichten sind gut: Wenn es Tropica Verde gelingt, die Menschen und insbesondere die Jugend für den Klima- und Naturschutz zu begeistern, aus den Schülerinnen und Schülern engagierte Waldschützer in Costa Rica zu machen, leistet die Frankfurter Initiative einen wichtigen Beitrag für den Schutz des Klimas – und davon profitieren auch wir hier in Deutschland!


Das Bildungsprojekt wird vom Hand in Hand-Fonds der Rapunzel Naturkost AG und der Deutschen Umwelthilfe e.V. sowie mit Eigenmitteln von Tropica Verde e.V. gefördert.


Was Sie tun können!

Tropica Verde e.V. bietet die Möglichkeit an, das Waldschutzprojekt Monte Alto durch eine symbolische Baumpatenschaft zu unterstützen. Für 25 Euro lässt der Pate einen Baum wachsen und erhält dafür eine Patenschafturkunde. Nähere Infos im Infobüro: telefonisch unter 069/751550 oder per Mail an mail@tropica-verde.de


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+++ Tropica Verde rettet Urwald

Silvia und Heiner May von der Raritäten-Gärtnerei Tropica haben durch ihre Aktion „Newsletter anstatt Postversand“ 1000 Kunden dazu bewegen können, auf ihren papierschonenden Newsletter umzusteigen. Als Dankeschön übernahm Tropica für jeden Kunden, der in den letzten drei Monaten von Briefpost auf Newsletter umstellte, die Patenschaft für 10 qm Regenwald in Costa Rica. Die Spende zum Urwaldschutz wurde Tropica Verde bereits überwiesen. Damit kann Tropica Verde jetzt 10.000 qm Urwald retten und langfristig schützen!



Übergabe der Urwaldpatenschaft beim Tropica-Scheunenfest am Samstag, den 17. September 2011, in Kriftel



Von links: Nicole von Wensierski (Tropica Verde), Wolfgang Schmitt (Tropica Verde), Silvia und Heiner May vom Tropica, Kathrin Ehrmann (Tropica Verde) und Heiner Jost (Tropica Verde)

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+++ Deutsche Welle-Film über Costa Rica



"Costa Rica", der Name des Landes bedeutet "reiche Küste", doch Costa Rica hat weit mehr zu bieten: Hier gibt es Trockenwälder, immerfeuchte Nebelwälder, Mangrovengürtel an den Küsten. Und hier leben auf kleinstem Raum fast 5% aller weltweit bekannten Arten. Doch paradiesisch sind die Zustände hier auch nicht. Die Wälder schwinden und mit ihnen der Lebensraum der Arten. Vor einigen Jahrzehnten waren noch 70% des Landes mit Wald bedeckt, heute sind es nur noch 40%. Diesem Kahlschlag wollen Umweltschützer nun Einhalt gebieten. Durch Wiederaufforstung steigern sie zudem die Lebensqualität der Bevölkerung.


Schauen Sie HIER den kompletten Film.

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+++ Superbillige Ananas bei uns kommt Mensch und Natur

in Costa Rica teuer zustehen


Weltweit gilt Costa Rica unter den lateinamerikanischen Ländern als Vorreiter beim Naturschutz, denn mehr als 25 % der Landesfläche stehen als Nationalpark oder in anderer
Form unter Schutz. Fast doppelt so viel wie im
  globalen Durchschnitt (2010 13 %), derlaut Beschluss der UN-Biodiversitätskonferenz in Nagoya bis 2020 auf 17 % ansteigen soll. Trotzdem! Das kleine Land, etwa so groß wie Niedersachsen, ist kaum in der Lage mit den desaströsen sozialen und ökologischen Folgendes von den agroindustriellen Multis wie Dole, Del Monte, Chiquita  und anderen seit den AchtzigerJahren vorangetriebenen Ananasbooms fertigzuwerden. Nicht nur weil das Land nicht über dazu ausreichendefinanzielle und personelle Ressourcen verfügt, sondern auch weil es der neoliberal orientierten Regierung der Präsidentin Chinchilla wie auch bereits ihres Vorgängers Arias offenbar auch an genügend politischem Willen fehlt, die an sich modernen Umwelt- und Naturschutzgesetze Costa Ricas gegen die Agrarmultis durchzusetzen.

Lesen Sie HIER den vollständigen Artikel

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+++ TROPICA VERDE e.V. besitzt das DZI Spenden-Siegel

Seit Sommer 2010 haben wir uns den intensiven Prüfungen des Deutschen Zentralinstituts
für soziale Fragen gestellt.
Wir freuen uns, dass Tropica Verde e.V. nun das DZI Spenden-Siegel zuerkannt wurde.


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+++ TROPICA VERDE e.V. bitte um Mithilfe für bedrohte              Meeresschildkröten

Wir von Tropica Verde e.V. möchten Sie eindringlich um Unterstützung für unser Lederschildkrötenschutzprojekt in Costa Rica bitten. Wie Tropica Verde-Projektpartner Didiher Chacon, Leiter des Meeresschildkrötenschutzprogramms WIDECAST-Costa Rica, berichtet, stellt der zunehmende Plastikmüll in den Gewässern eine lebensbedrohliche    Gefahr für die seltenen Lederschildkröten dar.

Nicht nur im Pazifik sind solche schwimmenden Müllhalden zu finden. Nun haben Forscher auch immense Ansammlungen von Müll, insbesondere Plastikmüll, im Atlantik entdeckt. Im Ozean treibende Tüten werden von Meeresschildkröten für Quallen, ihre Leibspeise, gehalten – und gierig in großen Mengen verspeist. Dann beginnt der Kampf ums Überleben: entweder blockiert der Kunststoff den Darm der Tiere und sie können keine weitere Nahrung aufnehmen, oder es sammelt sich zunehmend Plastikmüll in ihrem Bauch und bewirkt ein Völlegefühl. Sie fühlen sich satt – aber eigentlich verhungern sie und gehen dabei elendig zugrunde.

Das Überleben der vom Aussterben bedrohten Meeresschildkröten ist dem unermüdlichen  Engagement von Naturschützern wie Didiher Chacón von WIDECAST-Costa Ria zu verdanken. Zusätzlich zu dem Schutzprojekt am Strand von Gandoca in Costa Rica kämpft WIDECAST nun vermehrt gegen Plastikmüll. Ein Recycling-Projekt kann vermeiden, dass dieser in die Gewässer und schließlich die Meere gelangt, berichtet Chacón. Durch Maßnahmen der               Wiederverwertung könne außerdem der lokalen Bevölkerung ein Einkommen ermöglicht werden. Ergänzende Bildungs- und Aufklärungsarbeit bewirke ein Umdenken und könne  die Menschen für einen nachhaltigen Meeresschildkrötenschutz gewinnen, so der                     Naturschützer weiter.

Für eine erfolgreiche Durchführung fehlen dem Projekt noch 12.000 Euro. Wir möchten Sie hier nun um Spenden oder die Übernahme von Schildkrötenpatenschaften bitten, die beide gleichfalls dem Schutz- und Recyclingprojekt zugutekommen. 

Helfen Sie mit, die Ozeane von dem Plastikmüll zu befreien und so die Schildkröten vor den  davon ausgehenden Gefahren zu schützen.

Ihr TROPICA VERDE Team

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+++ Costa Ricanisches Berufungsgericht entzieht Goldmine die Konzession und lässt Umweltschützer jubeln 

San José/ Costa Rica: Am 24. November 2010 erklärte ein Berufungsgericht in San José  die Vergabe der Konzession für eine Goldmine in Las Crucitas, im Norden Costa Ricas, für rechtswidrig und entzog diese nachträglich dem Unternehmen Industria Infinito. Das Gericht  reagierte so auf eine Klage der Umweltschutzgruppen "The Wild Flora" und "Fauna Preservation Association" und bezieht sich auf Umweltstudien, die zum Zeitpunkt der Vergabe noch nicht abgeschlossen waren. Zusätzlich verurteilte das Gericht das Unternehmen, für bereits entstandene Umweltschäden zu bezahlen. Minenarbeiter hatten in den vergangenen Jahren auf insgesamt  121 Hektar Land in der Nähe der Grenze zu Nicaragua knapp 2.400 Bäume gefällt. Dieses Areal soll nun wieder aufgeforstet werden.

Außerdem sollen Ermittlungen gegen den ehemaligen Präsidenten Costa Ricas, Oscar Arias,   und Sonia Espinoza, ehemalige Direktorin der SETENA-Behörde, eingeleitet werden, die beide für die Vergabe der Konzession verantwortlich zeichneten.

Für die Umweltschützer in Costa Rica ist das ein Grund zum Aufatmen und ein weiterer  Erfolg im Kampf für den Erhalt der Natur.

Weitere Informationen in der Online-Ausgabe der Tico Times.

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+++ TROPICA VERDE - Engagement für das Ara-Schutzprojekt in Costa RicaImmer noch ist der Große Soldatenara in Costa Rica vom Aussterben bedroht. Zwar ist die
Anzahl der seltenen Papageien auf ~270 gestiegen, aber das bedeutet lange noch keine
Entwarnung. Nach wie vor sind mindestens 50 Brutpaare notwendig, dass diese Population
überleben kann. Doch man geht von nur 35 Brutpaaren im Norden Costa Ricas aus. Es gibt
immer noch sehr viel zu tun!

Dank der Förderung durch Tropica Verde e.V. (5.000 Euro) gemeinsam mit der Deutschen
Umwelthilfe e.V. (5.000 Euro), die wir für den Araschutz gewinnen konnten, kann heute
das nächste Folgeprojekt gestartet werden.
Wichtige Maßnahmen für den Schutz der Aras, die nun geleistet werden können, sind:

  • Umfassende Bildungsarbeit in Schulen und der Ausbau des Schülernetzwerks für den Ara-Schutz;
  • Aufklärungsarbeit über Bedrohung und Schutz der Aras in der Projektregion;
  • Auszeichnung und Honorierung von Nestschützern; sowie
  • Schutz von Almendros, dem Brut- und Nahrungsbaum des Großen Soldatenaras, die als Einzelbäume auf Weideflächen bislang noch stehen gelassen werden.



Wir danken der Deutschen Umwelthilfe e.V. sowie allen Mitgliedern und Förderern für ihre Unterstützung. Ganz besonderer Dank gilt unseren Projektpartnern Guisselle Monge Arias und Olivier Chassot vom Centro Científico Tropical für ihren unermüdlichen Einsatz zur Rettung der Aras und der letzten intakten Urwälder im Norden Costa Ricas, die für die Aras überlebenswichtig sind.

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+++ TROPICA VERDE e.V. finanziert neues Bürogebäude für das Waldschutzprojekt Monte Alto

Ein Hilferuf aus dem Waldprojekt Monte Alto erreichte TROPICA VERDE e.V. im Winter 2009/
2010. Danilo Mendez Cruz von der Stiftung Fundación Pro Reserva Natural Monte Alto (FMA) berichtete uns, dass das derzeitige Büro- und Verwaltungsgebäude sich in einem derart schlechten Zustand befindet, dass dringend gehandelt werden musste.
Die widrigen Wetterbedingungen während der Regenzeit und der Insektenbefall der
Holzteile trugen zum Verfall bei. Das Gebäude war einsturzgefährdet und stellte für das
Personal sowie die Besucher, die im Bürogebäude regelmäßig empfangen werden, eine
ernsthafte Bedrohung dar.

TROPICA VERDE e.V. gelang es daraufhin in kürzester Zeit, Unterstützung durch die Stadt
Frankfurt (5.000 Euro) sowie Mittel aus dem Hand in Hand-Fonds der Rapunzel Naturkost AG
sowie der Deutschen Umwelthilfe (4.500 Euro) zu erhalten. Durch weitere Mittel von
TROPICA VERDE e.V. sowie der Fundación Pro Reserva Natural Monte Alto (FMA) ist nun die
Errichtung des Neubaus gesichert. 

Von April bis Juni 2010 wurde im Waldschutzgebiet Monte Alto dank der Hilfe Von TROPCIA VERDE e.V. mit großem Engagement das neue Verwaltungsgebäude errichtet. Bereits im Juni  konnten die neuen Räumlichkeiten bezogen werden, die offizielle Einweihung fand am 07. August 2010 statt.                           
                   


Die große Freude und den herzlichen Dank über die wesentliche Verbesserung der Bedingungen für eine erfolgreiche Naturschutzarbeit in Monte Alto möchten wir an dieser Stelle sehr gerne an Sie weitergeben! 

Stimmen der Freude und des Dankes aus Monte Alto: 

Carmen Ugalde, Sekretärin, ist begeistert über die positiven Veränderungen durch den Neubau, vor allem der Sicherheitsaspekt ist ihr besonders wichtig: "Das alte Bürogebäude hat uns Angst gemacht. Bei einem stärkeren Erdbeben hätte es wegen des fortgeschrittenen Verfalls in sich zusammenstürzen können! Besonders gefallen mir jetzt die großen Fenster und die damit einhergehende bessere Belüftung und Beleuchtung. Eine bessere Belüftung bedeutet auch weniger Feuchtigkeit. So können Dokumente nicht so leicht beschädigt werden. Auch ist es jetzt nicht mehr notwendig, immer Lichter einzuschalten. Und schließlich die verbesserte Hygiene, das angenehmere Arbeitsumfeld als auch das Ansehen tragen sehr zur Motivation bei unserer Arbeit bei. Und mit großer Freude bitten wir jetzt Besucher in unser neues Bürogebäude herein."

Alcides Herrera, Wildhüter, sagt: "Das Büro ist sehr komfortabel und hübsch. Ferner sind die Räume sehr behaglich mit viel Belüftung und natürlicher Beleuchtung. Es ist die beste          Baukonstruktion, die wir in Monte Alto haben!" 

Wilfredo Castrillo, Fremdenführer und Wildhüter, ist ebenfalls sehr zufrieden: "Jetzt macht es Freude, die Besucher hereinzubitten, damit sie sich in das Gästebuch eintragen und unser Büro kennen lernen. Für mich ist es auch wichtig, dass das Gebäude behaglich ist und über  eine gute Belüftung und Beleuchtung verfügt. Da ich als Wildhüter regelmäßig im Verwaltungsgebäude übernachte, ist dieser Neubau das Beste, was errichtet werden konnte!"



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+++ Costa Rica erreicht Platz 3 beim Environmental
Performance Index (EPI)

Beim diesjährigen Environmental Performance Index (EPI), dessen Ergebnis auch beim
diesjährigen Weltwirtschafts-Forum in Davos vorgestellt wurde, kam Costa Rica hinter Island 
und der Schweiz auf Platz 3, von insgesamt 163 untersuchten Ländern. Deutschland erreichte 
Platz 17. Der EPI, der alle zwei Jahre von den Universitäten Yale und Columbia ausgelobt
wird, legt Zielgrößen für einzelne Umweltpolitikbereiche fest und misst, inwiefern die
untersuchten Länder diese Ziele erreichen.

Die Indikatoren umfassen die Bereiche Klimawandel, Umweltgesundheit, Luftqualität,
Wasser-und Forstwirtschaft, Biodiversität, natürliche Ressourcen  und Energie.

Beim Pilot-EPI 2006 lag Costa Rica noch auf Platz 15 - Deutschland auf Platz 22.

news 09.03.2010

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+++ 20 Jahre Tropica Verde e.V. - Benefizveranstaltung für
den Regenwald

14. November 2009 ab 18 Uhr - Brotfabrik Frankfurt

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+++ Besuch für Tropica Verde: Danilo Mendez-Cruz aus Costa Rica
                                                                                                                                                    Seit1997 unterstützt Tropica Verde die costaricanische Stiftung Monte Alto beim
Aufbau eines Waldschutzgebiets auf der Halbinsel Nicoya, und seit dem ist die
Zusammenarbeit mit ihrem derzeitigen Vorsitzenden, dem Biologen Danilo Mendez-Cruz,
immer enger geworden.
Höchste Zeit also für ihn, die Arbeit von Tropica Verde auch vor Ort in Frankfurt kennen zu
lernen. Ende Juni war es endlich soweit. Er besuchte uns im Rahmen einer
vierzehntägigen Studienreise, zu der ihn die  Fachhochschule  Wiesbaden/Forschungsstelle
Geisenheim auf Initiative von Professor Emil Rückert, der seit Jahren das Projekt
wissenschaftlich begleitet, in Kooperation mit Tropica Verde eingeladen hatte...
Für den kompletten Bericht klicken Sie bite HIER   

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+++ Schildkrötenschützer in Costa Rica brauchen dringend unsere Hilfe!                                                                                                                                     

Didiher Chacón, Leiter des Meeresschildkrötenschutzprogramms WIDECAST in Costa Rica,
benötigt dringend unsere Hilfe!  Die Arbeit von Didiher Chacón und seinen Mitarbeitern ist
an zahlreichen Orten in Costa Rica zur Rettung der vom Aussterben bedrohten
Meeresschildkröten unabdingbar. Doch WIDECAST hat kein Auto. Bislang ist Didiher mit
seinem privaten Auto gefahren. Dieses ist jedoch leider zu alt und fährt nicht mehr.
Aber er und seine Kollegen müssen reisen können – sei es an den karibischen Strand von
Gandoca, um hier das Lederschildkrötenschutzprojekt zu  unterstützen und zu kontrollieren,
sowie in die angrenzende Region nach Panama, wohin das Schutzprojekt ausgedehnt wurde.                     

Darüber hinaus hat WIDECAST seine Aktivitäten auch in die pazifische Region erweitert.
Mitarbeiter
und Volontäre, aber auch Material und Verpflegung müssen sicher in ihr
Einsatzgebiet
gelangen. Und vor allem: Verletzte Tiere müssen schnellstmöglich unter
fachlicher Aufsicht in
die Rettungsstation nach Limón transportiert werden.
Zurzeit muss WIDECAST immer ein Auto mieten. Dies ist jedoch sehr kostspielig und bietet
wenig Flexibilität, z.B. bei der Rettung verletzter Schildkröten. In der letzten Brutsaison
konnten über 500 Tiere gerettet werden. Hier muss sich so bald wie möglich etwas ändern,
damit die Helfer schneller vor Ort sind. Didiher Chacón hat sich daher mit einem Hilferuf an
Tropica Verde gewendet, WIDECAST bei der Finanzierung eines Pick-ups (Geländewagen) zu
helfen. Je schneller wir helfen können, desto früher können Didiher und seine Mitarbeiter ihre Arbeit effizient durchführen. Und das heißt: Je schneller wir handeln, desto mehr
Meeresschildkröten
können gerettet werden. weiter...

WIDECAST konnte bereits fast 25.000 US Dollar der notwendigen 35.000 US Dollar für das
Auto sammeln. Bitte helfen Sie uns durch Ihre Spende, die fehlenden 7500 Euro für das
Projekt so schnell wie möglich aufzubringen!
Bitte spenden Sie HIER für das Schutzprojekt für die vom Aussterben bedrohten
Meeresschildkröten

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+++ Erfolgreicher Bau des neuen Infopavillons in Monte Alto
                                                                                                                               
Nach anfänglichen Terminverzögerungen ist nun das neue Umweltinformationszentrum in
Monte Alto fertig gestellt. Ende August 2008 wurde der 80 m² grundflächige Rohbau im
Beisein des Deutschen Botschafters Dr. Daerr und TROPICA VERDE Repräsentant Frank Doze
eingeweiht. Der Pavillon wird seit November 2008 zur Unterstützung laufender
Umweltbildungsmaßnahmen genutzt.
Durch Mittel von Tropica Verde e.V., dem Hand-in-Hand Fond der Rapunzel Naturkost AG in
Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe e.V., so wie der Kleinstprojektförderung
der Deutschen Botschaft in Costa Rica konnte der Informationspavillon errichtet werden. 
                                                                                                                                           
Lesen Sie HIER den vollständigen Bericht.

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+++ Hoffnung für die letzten Soldatenaras in Costa Rica 

Im Nordosten Costa Ricas, in der Region zwischen den Flüssen San Carlos, San Juan und
Sarapiquí, befindet sich das letzte costaricanische Brutgebiet des Großen Soldatenaras
(Ara ambiguus). Laut Weltnaturschutzunion IUCN gibt es schätzungsweise nur noch 35
Brutpaare in Costa Rica. Mindestens 50 Brutpaare sind notwendig, um eine stabile
Population zu erhalten. Für das langfristige Überleben der Art in Costa Rica müssen deshalb
die letzten Urwaldflächen im Norden Costa Ricas vor der Zerstörung bewahrt werden. Nur
gemeinsam mit der größeren Population in dem Biologischen Reservat Indio-Maíz auf der
angrenzenden nicaraguanischen Seite besteht Hoffnung, das Überleben dieser
Teilpopulation dauerhaft zu sichern.
Nur durch eine begleitende intensive Informations- und Aufklärungsarbeit kann die Arbeit
erfolgreich sein. Jetzt haben wir die Chance, über 1.000 Schülerinnen und Schüler aus 25
Schulen im Grenzgebiet von Costa Rica und Nicaragua über den bedrohten Großen
Soldatenara zu unterrichten.
Und viel mehr noch, sie durch die Gründung von Kinderclubs für die Mitarbeitbei dem
Schutz der seltenen Papageien zu begeistern und zu gewinnen.
Durch eine aktuelle Förderungsbewilligung des Bundesumweltministeriums können wir das
Ara-Schutzprojekt und die groß angelegte Bildungsoffensive sofort starten. Dafür sind
allerdings 30 Prozent Eigenbeteilung durch Tropica Verde und unsere Partner vor Ort
notwendig.

Jetzt haben wir 32.000 Euro sicher. Bitte helfen Sie uns durch Ihre Spende, die                 fehlenden 15.000 Euro für das Projekt so schnell wie möglich aufzubringen!

Bitte spenden Sie HIER für die letzten Großen Soldatenaras in Costa Rica.

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+++ Tropica Verde - Costa Rica- Kalender

Der bekannte Fotograf Tobias Hauser hat in Zusammenarbeit mit Tropica Verde einen
immerwährenden Costa Rica-Kalender heraus gegeben (60 cm x 48 cm). 
HIER können Sie den Kalender einsehen.

Mindestes 10,- € des Verkaufspreises von 24,95 € fließen direkt in die Naturschutzarbeit von
Tropica Verde. Mitglieder von Tropica Verde e.V. geniessen 5,- € Mitgliedsrabatt.
Leider ist der limitierte Kalender wegen der großen Nachfrage momentan vergriffen!!!


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+++ Verheerende umweltpolitische Bilanz der Regierung Arias


"Paz con la naturaleza", "Frieden mit der Natur" verkündete Friedensnobelpreisträger  Präsident Oscar Arias-Sanchez im Juli 2007 vor der feierlichen Kulisse des Nationaltheaters in der Hauptstadt San José als Ziel des Umwelt- und Narurschutzprogramms seiner Regierung.      

Die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit erreichte er dabei vor allem mit der Ankündigung, Costa Rica werde als erstes Land der Erde "kohlenstoffneutral". Es gelang der  Regierung   durch gekonnte und aufwändige Öffentlichkeitsarbeit, den Ruf des Landes als führende Nation in Sachen Umwelt- und Naturschutz weiter zu festigen.

Doch welche Erfahrungen machen die Costaricaner selber, die es ja vor allem mit der Politik ihrer Regierung hier und jetzt zu tun haben?  weiter...

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+++ Kein Jachthafen in Puerto Viejo de Talamanca 

Nach massiven Protesten von Anwohnern, Wissenschaftlern der beiden staatlichen
Universitäten UCR und UNA, sowie Umwelt- und Naturschutzorganisationen hat der Investor Grupo Caribeno Internacional S.A. Ende Juli sein Projekt einer Marina mit 300
Liegeplätzen an der Playa Negravon Puerto Viejo offiziell zurückgezogen. Dies ist ein
Erfolg für das Meereschildkrötenschutzprojekt in Gandoca, das seit 1996 von Tropica
Verde unterstützt wird und von negativen Auswirkungen betroffen gewesen wäre.

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+++ Regierungsdekret gefährdet Meeresschildkrötenschutzprojekt

Didiher Chacon ist Lateinamerika-Direktor der Meeresschildkrötenschutzorganisation
WIDECASTund wissenschaftlicher Leiter des Schutzprojekts am Strand von Gandoca an der
südlichen Karibikküste Costa Ricas. Seit Neuestem hat er es nicht nur mit Wilderern, die
es auf die Gelege abgesehen haben, sondern nun auch noch mit dem Umweltminister der
Regierung Arias, Roberto Dobles, zu tun. Per Regierungsdekret Nr. 34043 vom 22.10.2007
ordnete dieser nämlich eine Änderung der Grenzen des Naturschutzgebiets Gandoca-
Manzanillo (REGAMA) an, das 1985 gerade auch zum Schutz der vom Aussterben bedrohten
Lederschildkröten eingerichtet worden war. Das hat negative Auswirkungen auf das seit
1996 von Tropica Verde unterstützte Meereschildkrötenschutzprojekt sowie die gesamte
Region.  weiter...

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+++ Der "Pfad des Panthers": 1 Million Hektar für Tapir,Jaguar & Co.

Aufgrund seiner herausragenden Vielfalt an Lebensräumen, Tieren und Pflanzen gehört
Mittelamerika zu den bedeutendsten Zentren der biologischen Vielfalt unserer Erde – den
so genannten „Hotspots“ der Biodiversität. Doch der Fortbestand dieser einzigartigen
Vielfalt ist so gefährdet wie nie zuvor. Nur eine möglichst weit reichende Vernetzung der
noch vorhandenen Naturräume kann den drohenden massiven Verlust der biologischen
Vielfalt in Mittelamerika noch verhindern. Der „Pfad des Panthers“, wie das Konzept des
mittelamerikanischen Biokorridors auch genannt wird, zielt genau darauf ab, eine solche
Verbindung zwischen Mexiko und Panama zu schaffen. weiter ...


Spenden Sie HIER für den „Pfad des Panthers“ und helfen Sie über 1 Million Hektar Urwald
für Tapir, Jaguar und tausende andere Tier- und Pflanzenarten dauerhaft zu sichern.

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+++ Ehrgeizige Ziele im Klimaschutz

Rechtzeitig zur Weltklimakonferenz auf Bali hat die Bundesregierung ein umfangreiches
Klimaschutzprogramm beschlossen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 in Deutschland 40 Prozent
der Treibhausgase im Vergleich zu 1990 einzusparen. Ob die Maßnahmen tatsächlich
ausreichen, um die selbstgesteckten Klimaschutzziele zu erreichen erscheint jedoch mehr
als fraglich. weiter ...

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+++ Knappe Mehrheit für Freihandelsabkommen mit den USA 

Am 7. Oktober 2007 gaben fast 60 Prozent der wahlberechtigten Costaricaner ihre Stimme
ab. Bei diesem ersten Referendum in der Geschichte Costa Ricas lauteten 52 Prozent der
abgegebenen Stimmen auf „Ja“, 48 Prozent auf „Nein“. Damit hatte eine knappe Mehrheit
für den Beitritt Costa Ricas zum Freihandelsabkommen zwischen den USA, den
zentralamerikanischen Staaten und der Dominikanischen Republik (engl. Central American
Free Trade Agreement, CAFTA) abgestimmt und die Regierung von Präsident Óscar Arías
Sánchez ihr Ziel erreicht. weiter...

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+++ Neues UNESCO Biosphärenreservat in Costa Rica

Der Internationale Koordinierungsrat des UNESCO-Programms "Der Mensch und die
Biosphäre" (MAB) hat auf seiner Tagung vom 18. bis 20. September 2007 in Paris 23 neue
Biosphärenreservate aus 18 Ländern in das UNESCO-Weltnetz aufgenommen. Darunter auch
das Biosphärenreservat „Agua y Paz“ (Wasser und Frieden) in Costa Rica. weiter ...

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+++ Costa Rica will als erstes Land CO2 neutral sein

Ehrgeizige Klimaschutzziele hat auch das kleine mittelamerikanische Land Costa Rica. Bereits
am 10. Juli 2007 hat der Präsident von Costa Rica, Óscar Arías Sánchez, sein Programm „Paz
con la Naturaleza“ (Frieden mit der Natur) verkündet: „Bis zum Jahr 2021, Costa Ricas
200. Geburtstag, werden wir ein CO2 neutrales Land sein.“ weiter ...

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+++ Lederschildkröte Opfer skrupelloser Wilderer in Bocas del Toro, Panama                                                                                                        

Erst kürzlich erreichten uns die schrecklichen Bilder
einer an einem Strand der Bocas del Toro Inseln in
Panama getöteten Lederschildkröte. Die Wilderer
hatten es auf die Eier des Schildkrötenweibchens
abgesehen. Sie schlachteten das wehrlose Tier an Ort
und Stelle ab, bevor es wieder ins Meer zurückkehren
konnte, und holten sich ihre blutige Beute direkt aus
dem Leib der getöteten Schildkröte. weiter ... 







+++ Superbillige Ananas bei uns kommt Mensch und Natur

in Costa Rica teuer zustehen


Weltweit gilt Costa Rica unter den lateinamerikanischen Ländern als Vorreiter beim
Naturschutz, denn mehr als 25 % der Landesfläche stehen als Nationalpark oder in anderer
Form unter Schutz. Fast doppelt so viel wie im
  globalen Durchschnitt (2010 13 %), der 
laut Beschluss der UN-Biodiversitätskonferenz in Nagoya bis 2020 auf 17 % ansteigen soll.
Trotzdem! Das kleine Land, etwa so groß wie Niedersachsen, ist kaum in der Lage mit
den desaströsen sozialen und ökologischen Folgendes von den agroindustriellen Multis
wie Dole, Del Monte, Chiquita  und anderen seit den AchtzigerJahren vorangetriebenen
Ananasbooms fertigzuwerden. Nicht nur weil das Land nicht über dazu ausreichende 
finanzielle und personelle Ressourcen verfügt, sondern auch weil es der neoliberal -
orientierten Regierung der Präsidentin Chinchilla wie auch bereits ihres Vorgängers
Arias offenbar auch an genügend politischem Willen fehlt, die an sich modernen
Umwelt- und Naturschutzgesetze Costa Ricas gegen die Agrarmultis durchzusetzen.

Lesen Sie HIER den vollständigen Artikel


+++ TROPICA VERDE e.V. bitte um Mithilfe für bedrohte                                Meeresschildkröten 

Wir von Tropica Verde e.V. möchten Sie eindringlich um Unterstützung für unser Lederschildkrötenschutzprojekt in Costa Rica bitten. Wie Tropica Verde-Projektpartner                         Didiher Chacon, Leiter des Meeresschildkrötenschutzprogramms WIDECAST-Costa Rica,                        berichtet, stellt der zunehmende Plastikmüll in den Gewässern eine lebensbedrohliche                           Gefahr für die seltenen Lederschildkröten dar.

Nicht nur im Pazifik sind solche schwimmenden Müllhalden zu finden. Nun haben Forscher                      auch immense Ansammlungen von Müll, insbesondere Plastikmüll, im Atlantik entdeckt.                               Im Ozean treibende Tüten werden von Meeresschildkröten für Quallen, ihre Leibspeise,                          gehalten – und gierig in großen Mengen verspeist. Dann beginnt der Kampf ums Überleben:                         entweder blockiert der Kunststoff den Darm der Tiere und sie können keine weitere                             Nahrung aufnehmen, oder es sammelt sich zunehmend Plastikmüll in ihrem Bauch und                              bewirkt ein Völlegefühl. Sie fühlen sich satt – aber eigentlich verhungern sie und gehen                             dabei elendig zugrunde.

Das Überleben der vom Aussterben bedrohten Meeresschildkröten ist dem unermüdlichen             Engagement von Naturschützern wie Didiher Chacón von WIDECAST-Costa Ria zu verdanken.               

Zusätzlich zu dem Schutzprojekt am Strand von Gandoca in Costa Rica kämpft WIDECAST nun                   vermehrt gegen Plastikmüll. Ein Recycling-Projekt kann vermeiden, dass dieser in die Gewässer und schließlich die Meere gelangt, berichtet Chacón. Durch Maßnahmen der               Wiederverwertung könne außerdem der lokalen Bevölkerung ein Einkommen ermöglicht                        werden. Ergänzende Bildungs- und Aufklärungsarbeit bewirke ein Umdenken und könne                             die Menschen für einen nachhaltigen Meeresschildkrötenschutz gewinnen, so der                     Naturschützer weiter.

Für eine erfolgreiche Durchführung fehlen dem Projekt laut  noch 12.000 Euro. Wir möchten                     Sie hier nun um Spenden oder die Übernahme von Schildkrötenpatenschaften bitten, die             beide gleichfalls dem Schutz- und Recyclingprojekt zugutekommen. 

Helfen Sie mit, die Ozeane von dem Plastikmüll zu befreien und so die Schildkröten vor den                       davon ausgehenden Gefahren zu schützen.

Ihr TROPICA VERDE Team
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+++ Costa Ricanisches Berufungsgericht entzieht Goldmine die              Konzession und lässt Umweltschützer jubeln 

San José/ Costa Rica: Am vergangenen Mittwoch erklärte ein Berufungsgericht in San José                        die Vergabe der Konzession für eine Goldmine in Las Crucitas, im Norden Costa Ricas, für                          rechtswidrig und entzog diese nachträglich dem Unternehmen Industria Infinito. Das Gericht                      reagierte so auf eine Klage der Umweltschutzgruppen "The Wild Flora" und "Fauna                             Preservation Association" und bezieht sich auf Umweltstudien, die zum Zeitpunkt der                         Vergabe noch nicht abgeschlossen waren.

Zusätzlich verurteilte das Gericht das Unternehmen, für bereits entstandene Umwelt-                        schäden zu bezahlen. Minenarbeiter hatten in den vergangenen Jahren auf insgesamt                              121 Hektar Land in der Nähe der Grenze zu Nicaragua knapp 2.400 Bäume gefällt. Dieses                            Areal soll nun wieder aufgeforstet werden.

Außerdem sollen Ermittlungen gegen den ehemaligen Präsidenten Costa Ricas, Oscar Arias,                       und Sonia Espinoza, ehemalige Direktorin der SETENA-Behörde, eingeleitet werden, die                           beide für die Vergabe der Konzession verantwortlich zeichneten.

Für die Umweltschützer in Costa Rica ist das ein Grund zum Aufatmen und ein weiterer                          Erfolg im Kampf für den Erhalt der Natur.

Weitere Informationen in der Online-Ausgabe der Tico Times.       

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+++ TROPICA VERDE e.V. besitzt das DZI Spenden-Siegel

Seit Sommer 2010 haben wir uns den intensiven Prüfungen des Deutschen Zentralinstituts
für soziale Fragen gestellt.
Wir freuen uns, dass Tropica Verde e.V. nun das DZI Spenden-Siegel zuerkannt wurde.



+++ TROPICA VERDE - Engagement für das Ara-Schutzprojekt in                       Costa Rica


Immer noch ist der Große Soldatenara in Costa Rica vom Aussterben bedroht. Zwar ist die

Anzahl der seltenen Papageien auf ~270 gestiegen, aber das bedeutet lange noch keine 

Entwarnung. Nach wie vor sind mindestens 50 Brutpaare notwendig, dass diese Population

überleben kann. Doch man geht von nur 35 Brutpaaren im Norden Costa Ricas aus. Es gibt

immer noch sehr viel zu tun!

Dank der Förderung durch Tropica Verde e.V. (5.000 Euro) gemeinsam mit der Deutschen

Umwelthilfe e.V. (5.000 Euro), die wir für den Araschutz gewinnen konnten, kann heute

das nächste Folgeprojekt gestartet werden.

Wichtige Maßnahmen für den Schutz der Aras, die nun geleistet werden können, sind:

- Umfassende Bildungsarbeit in Schulen und der Ausbau des Schülernetzwerks für den

  Ara-Schutz;

- Aufklärungsarbeit über Bedrohung und Schutz der Aras in der Projektregion;

- Auszeichnung und Honorierung von Nestschützern; sowie

- Schutz von Almendros, dem Brut- und Nahrungsbaum des Großen Soldatenaras, die als

  Einzelbäume auf Weideflächen bislang noch stehen gelassen werden.

Wir danken der Deutschen Umwelthilfe e.V. sowie allen Mitgliedern und Förderern                                für ihre Unterstützung. Ganz besonderer Dank gilt unseren Projektpartnern Guisselle                         Monge Arias und Olivier Chassot vom Centro Científico Tropical für ihren unermüdlichen                       Einsatz zur Rettung der Aras und der letzten intakten Urwälder im Norden Costa Ricas,                          die für die Aras überlebenswichtig sind.


+++ TROPICA VERDE e.V. finanziert neues Bürogebäude für das Waldschutzprojekt Monte Alto

Ein Hilferuf aus dem Waldprojekt Monte Alto erreichte TROPICA VERDE e.V. im Winter 2009/
2010. Danilo Mendez Cruz von der Stiftung Fundación Pro Reserva Natural Monte Alto (FMA)                 berichtete uns, dass das derzeitige Büro- und Verwaltungsgebäude
sich in einem derart schlechten Zustand befindet, dass dringend gehandelt werden musste.
Die widrigen Wetterbedingungen während der Regenzeit und der Insektenbefall der
Holzteile trugen zum Verfall bei. Das Gebäude war einsturzgefährdet und stellte für das
Personal sowie die Besucher, die im Bürogebäude regelmäßig empfangen werden, eine
ernsthafte Bedrohung dar.

TROPICA VERDE e.V. gelang es daraufhin in kürzester Zeit, Unterstützung durch die Stadt
Frankfurt (5.000 Euro) sowie Mittel aus dem Hand in Hand-Fonds der Rapunzel Naturkost AG
sowie der Deutschen Umwelthilfe (4.500 Euro) zu erhalten. Durch weitere Mittel von
TROPICA VERDE e.V. sowie der Fundación Pro Reserva Natural Monte Alto (FMA) ist nun die
Errichtung des Neubaus gesichert. 

Von April bis Juni 2010 wurde im Waldschutzgebiet Monte Alto dank der Hilfe Von TROPCIA                      VERDE e.V. mit großem Engagement das neue Verwaltungsgebäude errichtet. Bereits im Juni                 konnten die neuen Räumlichkeiten bezogen werden, die offizielle Einweihung fand am 07.                         August 2010 statt.                           
                   

Die große Freude und den herzlichen Dank über die wesentliche Verbesserung der                            Bedingungen für eine erfolgreiche Naturschutzarbeit in Monte Alto möchten wir an                              dieser Stelle sehr gerne an Sie weitergeben! 

Stimmen der Freude und des Dankes aus Monte Alto: 

Carmen Ugalde, Sekretärin, ist begeistert über die positiven Veränderungen durch                                      den Neubau, vor allem der Sicherheitsaspekt ist ihr besonders wichtig: "Das alte                               Bürogebäude hat uns Angst gemacht. Bei einem stärkeren Erdbeben hätte es wegen                                 des fortgeschrittenen Verfalls in sich zusammenstürzen können! Besonders gefallen mir                              jetzt die großen Fenster und die damit einhergehende bessere Belüftung und Beleuchtung.                        Eine bessere Belüftung bedeutet auch weniger Feuchtigkeit. So können Dokumente nicht                             so leicht beschädigt werden. Auch ist es jetzt nicht mehr notwendig, immer Lichter                   einzuschalten. Und schließlich die verbesserte Hygiene, das angenehmere Arbeitsumfeld als                      auch das Ansehen tragen sehr zur Motivation bei unserer Arbeit bei. Und mit großer Freude                       bitten wir jetzt Besucher in unser neues Bürogebäude herein."

Alcides Herrera, Wildhüter, sagt: "Das Büro ist sehr komfortabel und hübsch. Ferner sind                           die Räume sehr behaglich mit viel Belüftung und natürlicher Beleuchtung. Es ist die beste          Baukonstruktion, die wir in Monte Alto haben!" 

Wilfredo Castrillo, Fremdenführer und Wildhüter, ist ebenfalls sehr zufrieden: "Jetzt macht                         es Freude, die Besucher hereinzubitten, damit sie sich in das Gästebuch eintragen und unser                 Büro kennen lernen. Für mich ist es auch wichtig, dass das Gebäude behaglich ist und über                     eine gute Belüftung und Beleuchtung verfügt. Da ich als Wildhüter regelmäßig im Verwaltungs-                    gebäude übernachte, ist dieser Neubau das Beste, was errichtet werden konnte!"

+++ Costa Rica erreicht Platz 3 beim Environmental
Performance Index (EPI)

Beim diesjährigen Environmental Performance Index (EPI), dessen Ergebnis auch beim
diesjährigen Weltwirtschafts-Forum in Davos vorgestellt wurde, kam Costa Rica hinter Island 
und der Schweiz auf Platz 3, von insgesamt 163 untersuchten Ländern. Deutschland erreichte 
Platz 17. Der EPI, der alle zwei Jahre von den Universitäten Yale und Columbia ausgelobt
wird, legt Zielgrößen für einzelne Umweltpolitikbereiche fest und misst, inwiefern die
untersuchten Länder diese Ziele erreichen.

Die Indikatoren umfassen die Bereiche Klimawandel, Umweltgesundheit, Luftqualität,
Wasser-und Forstwirtschaft, Biodiversität, natürliche Ressourcen  und Energie.

Beim Pilot-EPI 2006 lag Costa Rica noch auf Platz 15 - Deutschland auf Platz 22.

news 09.03.2010

+++ 20 Jahre Tropica Verde e.V. - Benefizveranstaltung für
den Regenwald

14. November 2009 ab 18 Uhr - Brotfabrik Frankfurt



+++ Besuch für Tropica Verde: Danilo Mendez-Cruz aus Costa Rica

                                                                                                                                                    Seit1997 unterstützt Tropica Verde die costaricanische Stiftung Monte Alto beim
Aufbau eines Waldschutzgebiets auf der Halbinsel Nicoya, und seit dem ist die
Zusammenarbeit mit ihrem derzeitigen Vorsitzenden, dem Biologen Danilo Mendez-Cruz,
immer enger geworden.
Höchste Zeit also für ihn, die Arbeit von Tropica Verde auch vor Ort in Frankfurt kennen zu
lernen. Ende Juni war es endlich soweit. Er besuchte uns im Rahmen einer
vierzehntägigen Studienreise, zu der ihn die  Fachhochschule  Wiesbaden/Forschungsstelle
Geisenheim auf Initiative von Professor Emil Rückert, der seit Jahren das Projekt
wissenschaftlich begleitet, in Kooperation mit Tropica Verde eingeladen hatte...
Für den kompletten Bericht klicken Sie bite HIER                

+++ Schildkrötenschützer in Costa Rica brauchen dringend unsere
Hilfe!
                                                                                                                                               

Didiher Chacón, Leiter des Meeresschildkrötenschutzprogramms WIDECAST in Costa Rica,
benötigt dringend unsere Hilfe!  Die Arbeit von Didiher Chacón und seinen Mitarbeitern ist
an zahlreichen Orten in Costa Rica zur Rettung der vom Aussterben bedrohten
Meeresschildkröten unabdingbar. Doch WIDECAST hat kein Auto. Bislang ist Didiher mit
seinem privaten Auto gefahren. Dieses ist jedoch leider zu alt und fährt nicht mehr.
Aber er und seine Kollegen müssen reisen können – sei es an den karibischen Strand von
Gandoca, um hier das Lederschildkrötenschutzprojekt zu  unterstützen und zu kontrollieren,
sowie in die angrenzende Region nach Panama, wohin das Schutzprojekt ausgedehnt wurde.                     
 

Darüber hinaus hat WIDECAST seine Aktivitäten auch in die pazifische Region erweitert.
Mitarbeiter
und Volontäre, aber auch Material und Verpflegung müssen sicher in ihr
Einsatzgebiet
gelangen. Und vor allem: Verletzte Tiere müssen schnellstmöglich unter
fachlicher Aufsicht in
die Rettungsstation nach Limón transportiert werden.
Zurzeit muss WIDECAST immer ein Auto mieten. Dies ist jedoch sehr kostspielig und bietet
wenig Flexibilität, z.B. bei der Rettung verletzter Schildkröten. In der letzten Brutsaison
konnten über 500 Tiere gerettet werden. Hier muss sich so bald wie möglich etwas ändern,
damit die Helfer schneller vor Ort sind. Didiher Chacón hat sich daher mit einem Hilferuf an
Tropica Verde gewendet, WIDECAST bei der Finanzierung eines Pick-ups (Geländewagen) zu
helfen.
Je schneller wir helfen können, desto früher können Didiher und seine Mitarbeiter ihre
Arbeit effizient durchführen. Und das heißt: Je schneller wir handeln, desto mehr
Meeresschildkröten
können gerettet werden. weiter...

WIDECAST konnte bereits fast 25.000 US Dollar der notwendigen 35.000 US Dollar für das
Auto sammeln. Bitte helfen Sie uns durch Ihre Spende, die fehlenden 7500 Euro für das
Projekt so schnell wie möglich aufzubringen!
Bitte spenden Sie HIER für das Schutzprojekt für die vom Aussterben bedrohten
Meeresschildkröten

+++
Erfolgreicher Bau des neuen Infopavillons in Monte Alto

                                                                                                                               
Nach anfänglichen Terminverzögerungen ist nun das neue Umweltinformationszentrum in
Monte Alto fertig gestellt. Ende August 2008 wurde der 80 m² grundflächige Rohbau im
Beisein des Deutschen Botschafters Dr. Daerr und TROPICA VERDE Repräsentant Frank Doze
eingeweiht. Der Pavillon wird seit November 2008 zur Unterstützung laufender
Umweltbildungsmaßnahmen genutzt.
Durch Mittel von Tropica Verde e.V., dem Hand-in-Hand Fond der Rapunzel Naturkost AG in
Zusammenarbeit mit der Deutschen Umwelthilfe e.V., so wie der Kleinstprojektförderung
der Deutschen Botschaft in Costa Rica konnte der Informationspavillon errichtet werden. 
                                                                                                                                           
Lesen Sie HIER den vollständigen Bericht.

+++ Hoffnung für die letzten Soldatenaras in Costa Rica 

Im Nordosten Costa Ricas, in der Region zwischen den Flüssen San Carlos, San Juan und
Sarapiquí, befindet sich das letzte costaricanische Brutgebiet des Großen Soldatenaras
(Ara ambiguus). Laut Weltnaturschutzunion IUCN gibt es schätzungsweise nur noch 35
Brutpaare in Costa Rica. Mindestens 50 Brutpaare sind notwendig, um eine stabile
Population zu erhalten. Für das langfristige Überleben der Art in Costa Rica müssen deshalb
die letzten Urwaldflächen im Norden Costa Ricas vor der Zerstörung bewahrt werden. Nur
gemeinsam mit der größeren Population in dem Biologischen Reservat Indio-Maíz auf der
angrenzenden nicaraguanischen Seite besteht Hoffnung, das Überleben dieser
Teilpopulation dauerhaft zu sichern.
Nur durch eine begleitende intensive Informations- und Aufklärungsarbeit kann die Arbeit
erfolgreich sein. Jetzt haben wir die Chance, über 1.000 Schülerinnen und Schüler aus 25
Schulen im Grenzgebiet von Costa Rica und Nicaragua über den bedrohten Großen
Soldatenara zu unterrichten.
Und viel mehr noch, sie durch die Gründung von Kinderclubs für die Mitarbeitbei dem
Schutz der seltenen Papageien zu begeistern und zu gewinnen.
Durch eine aktuelle Förderungsbewilligung des Bundesumweltministeriums können wir das
Ara-Schutzprojekt und die groß angelegte Bildungsoffensive sofort starten. Dafür sind
allerdings 30 Prozent Eigenbeteilung durch Tropica Verde und unsere Partner vor Ort
notwendig.

Jetzt haben wir 32.000 Euro sicher. Bitte helfen Sie uns durch Ihre Spende, die                 fehlenden 15.000 Euro für das Projekt so schnell wie möglich aufzubringen!

Bitte spenden Sie HIER für die letzten Großen Soldatenaras in Costa Rica.

+++ Tropica Verde - Costa Rica- Kalender

Der bekannte Fotograf Tobias Hauser hat in Zusammenarbeit mit Tropica Verde einen
immerwährenden Costa Rica-Kalender heraus gegeben (60 cm x 48 cm). 
HIER können Sie den Kalender einsehen.

Mindestes 10,- € des Verkaufspreises von 24,95 € fließen direkt in die Naturschutzarbeit von
Tropica Verde. Mitglieder von Tropica Verde e.V. geniessen 5,- € Mitgliedsrabatt.
Leider ist der limitierte Kalender wegen der großen Nachfrage momentan vergriffen!!!

+++ Verheerende umweltpolitische Bilanz der Regierung Arias 

"Paz con la naturaleza", "Frieden mit der Natur" verkündete Friedensnobelpreisträger                                 Präsident Oscar Arias-Sanchez im Juli 2007 vor der feierlichen Kulisse des Nationaltheaters                         in der Hauptstadt San José als Ziel des Umwelt- und Narurschutzprogramms seiner Regierung.      

Die Aufmerksamkeit der Weltöffentlichkeit erreichte er dabei vor allem mit der Ankündigung,                 Costa Rica werde als erstes Land der Erde "kohlenstoffneutral". Es gelang der  Regierung   durch gekonnte und aufwändige Öffentlichkeitsarbeit, den Ruf des Landes als führende                      Nation in Sachen Umwelt- und Naturschutz weiter zu festigen.

Doch welche Erfahrungen machen die Costaricaner selber, die es ja vor allem mit der Politik                  ihrer Regierung hier und jetzt zu tun haben?  weiter...

+++ Kein Jachthafen in Puerto Viejo de Talamanca 

Nach massiven Protesten von Anwohnern, Wissenschaftlern der beiden staatlichen
Universitäten UCR und UNA, sowie Umwelt- und Naturschutzorganisationen hat der                                Investor Grupo Caribeno Internacional S.A. Ende Juli sein Projekt einer Marina mit 300
Liegeplätzen an der Playa Negravon Puerto Viejo offiziell zurückgezogen. Dies ist ein
Erfolg für das Meereschildkrötenschutzprojekt in Gandoca, das seit 1996 von Tropica
Verde unterstützt wird und von negativen Auswirkungen betroffen gewesen wäre.

+++ Regierungsdekret gefährdet Meeresschildkrötenschutzprojekt

Didiher Chacon ist Lateinamerika-Direktor der Meeresschildkrötenschutzorganisation
WIDECASTund wissenschaftlicher Leiter des Schutzprojekts am Strand von Gandoca an der
südlichen Karibikküste Costa Ricas. Seit Neuestem hat er es nicht nur mit Wilderern, die
es auf die Gelege abgesehen haben, sondern nun auch noch mit dem Umweltminister der
Regierung Arias, Roberto Dobles, zu tun. Per Regierungsdekret Nr. 34043 vom 22.10.2007
ordnete dieser nämlich eine Änderung der Grenzen des Naturschutzgebiets Gandoca-
Manzanillo (REGAMA) an, das 1985 gerade auch zum Schutz der vom Aussterben bedrohten
Lederschildkröten eingerichtet worden war. Das hat negative Auswirkungen auf das seit
1996 von Tropica Verde unterstützte Meereschildkrötenschutzprojekt sowie die gesamte
Region.  weiter...
 

+++ Der "Pfad des Panthers": 1 Million Hektar für Tapir,Jaguar & Co.

Aufgrund seiner herausragenden Vielfalt an Lebensräumen, Tieren und Pflanzen gehört
Mittelamerika zu den bedeutendsten Zentren der biologischen Vielfalt unserer Erde – den
so genannten „Hotspots“ der Biodiversität. Doch der Fortbestand dieser einzigartigen
Vielfalt ist so gefährdet wie nie zuvor. Nur eine möglichst weit reichende Vernetzung der
noch vorhandenen Naturräume kann den drohenden massiven Verlust der biologischen
Vielfalt in Mittelamerika noch verhindern. Der „Pfad des Panthers“, wie das Konzept des
mittelamerikanischen Biokorridors auch genannt wird, zielt genau darauf ab, eine solche
Verbindung zwischen Mexiko und Panama zu schaffen. weiter ...


Spenden Sie HIER für den „Pfad des Panthers“ und helfen Sie über 1 Million Hektar Urwald
für Tapir, Jaguar und tausende andere Tier- und Pflanzenarten dauerhaft zu sichern.

 

+++ Ehrgeizige Ziele im Klimaschutz

Rechtzeitig zur Weltklimakonferenz auf Bali hat die Bundesregierung ein umfangreiches
Klimaschutzprogramm beschlossen. Ziel ist es, bis zum Jahr 2020 in Deutschland 40 Prozent
der Treibhausgase im Vergleich zu 1990 einzusparen. Ob die Maßnahmen tatsächlich
ausreichen, um die selbstgesteckten Klimaschutzziele zu erreichen erscheint jedoch mehr
als fraglich. weiter ...

+++ Knappe Mehrheit für Freihandelsabkommen mit den USA 

Am 7. Oktober 2007 gaben fast 60 Prozent der wahlberechtigten Costaricaner ihre Stimme
ab. Bei diesem ersten Referendum in der Geschichte Costa Ricas lauteten 52 Prozent der
abgegebenen Stimmen auf „Ja“, 48 Prozent auf „Nein“. Damit hatte eine knappe Mehrheit
für den Beitritt Costa Ricas zum Freihandelsabkommen zwischen den USA, den
zentralamerikanischen Staaten und der Dominikanischen Republik (engl. Central American
Free Trade Agreement, CAFTA) abgestimmt und die Regierung von Präsident Óscar Arías
Sánchez ihr Ziel erreicht. weiter... 

+++ Neues UNESCO Biosphärenreservat in Costa Rica

Der Internationale Koordinierungsrat des UNESCO-Programms "Der Mensch und die
Biosphäre" (MAB) hat auf seiner Tagung vom 18. bis 20. September 2007 in Paris 23 neue
Biosphärenreservate aus 18 Ländern in das UNESCO-Weltnetz aufgenommen. Darunter auch
das Biosphärenreservat „Agua y Paz“ (Wasser und Frieden) in Costa Rica. weiter ...
 

+++ Costa Rica will als erstes Land CO2 neutral sein

Ehrgeizige Klimaschutzziele hat auch das kleine mittelamerikanische Land Costa Rica. Bereits
am 10. Juli 2007 hat der Präsident von Costa Rica, Óscar Arías Sánchez, sein Programm „Paz
con la Naturaleza“ (Frieden mit der Natur) verkündet: „Bis zum Jahr 2021, Costa Ricas
200. Geburtstag, werden wir ein CO2 neutrales Land sein.“ weiter ...

+++ Lederschildkröte Opfer skrupelloser Wilderer in Bocas del Toro, Panama                                                                                                        

Erst kürzlich erreichten uns die schrecklichen Bilder
einer an einem Strand der Bocas del Toro Inseln in
Panama getöteten Lederschildkröte. Die Wilderer
hatten es auf die Eier des Schildkrötenweibchens
abgesehen. Sie schlachteten das wehrlose Tier an Ort
und Stelle ab, bevor es wieder ins Meer zurückkehren
konnte, und holten sich ihre blutige Beute direkt aus
dem Leib der getöteten Schildkröte. weiter ...